Weber's Digital Diary



17.11.2008, 08:14 Uhr

Praktischer Rat tut Not


Spannend: der "Neue" legt zielgerichtet los, ohne in Aktionismus zu verfallen. Obama berief einen "Transition Economic Advisory Board", um die Finanz- und Wirtschaftskrise mit Wirtschaftsführern anstatt nur mit Wirtschaftswissenschaftlern zu besprechen. Dazu gehört Investor Warren Buffett, ehemalige Führungsmanager wie Treasury Secretaries Robert Rubin und Lawrence Summers, Federal Reserve Chairman Paul Volcker und SEC Chairman William Donaldson.

Zudem Xerox Chairman and CEO Anne Mulcahy, Time Warner Chairman of the Board Richard Parsons, Hyatt CEO Penny Pritzker, ehemals Secretary of Labor Robert Reich sowie Google Chairman and CEO Eric Schmidt.

15.11.2008, 18:34 Uhr

Beyond Web 2.0


"Das meiste, was heute im Bezug auf Interaktivität auf Nutzerseite im Internet passiert, ist unnötiger Blödsinn. Wir müssen das überwinden. Das Web 2.0 braucht dringend einen höheren Zweck." Der ehemalige US-Vizepräsident, Friedensnobelpreisträger und bekennende Umweltschutzverfechter Al Gore http://www.algore.com appellierte kürzlich in San Francisco im Rahmen des Web 2.0 Summit an die versammelte Internetbranche.

04.11.2008, 12:54 Uhr

Ernüchterung


"Das Geld [der Medienhäuser], das mit hartem Kostenmanagement im traditionellen Geschäftsfeldern wie Print verdient wurde, wird Online – ziemlich planlos – wieder verpulvert." Alexander Becker im Meedia-Blog.

01.11.2008, 12:49 Uhr

Medientage zeigt Medienplage


Fazit der Münchner Medientage 2008: Soviele Fachbesucher und Panels, aber auch so wenig Durchblick wie noch nie. Langsam bekommt man das Gefühl, Medien und ihre Macher genügen sich selbst. Das, was man tut, wird immer aufwendiger und wirkungsloser zugleich. Und den Kunden, um den es geht, hat man gar nicht mehr im Griff. Der macht wohl was er will. Und das ist gut so!

30.10.2008, 15:13 Uhr

Deutschland, erwache!


„Wir sind auf die Zukunft in keinster Weise vorbereitet“, schimpfte Mediafachmann Thomas Koch bei den Medientagen in München. Die digitale Revolution
werde hierzulande verschlafen. „Bis wir aufgewacht sind und aufgehört haben, uns nur mit uns selbst zu beschäftigen, ist es zu spät“, so Kochs provokantes Statement zum Status Quo des Werbestandorts Deutschland.