Potenziale nutzen!.
Printproduktion macht Kommunikation wertvoll. Der GWA tritt für die These im Rahmen seiner Jahrestagung Printproduktion und dem GWA Production Award 2006 die Beweisführung an.
Rüdiger Maaß, 21. März 2006
20. GWA Jubiläums-Fachtagung Printproduktion findet am 28. April in Heidelberg statt. Höhepunkte: Aktuelle Themen rund um neueste Produktionsstandards sowie die Verleihung des 2. GWA Production Award.
„And the Winner is: ...“. Wer das erfahren will, muss am 28. April ins Heidelberger Schloss kommen. Das Ambiente verheißt viel. Denn der „Ottheinrichsbau“ stellt architekturhistorisch einen Wendepunkt dar: er ist der erste Renaissance-Palastbau in Deutschland. Und der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA will beweisen, wie Print durch modernes Produktionsmanagement eine Renaissance erfahren kann. „’Potenziale nutzen’ – das diesjährige Veranstaltungsmotto ist Programm“. Nachdem wir im letzten Jahr mit ‚Produktion bezieht Position’ unserer Forderung nach Premium-Qualität im Print nachhaltig Ausdruck verliehen haben, zeigen wir diese Jahr auf, wie Produktion Potenziale nicht nur ausschöpfen, sondern sinnvoll erweitern kann“, erläutert Frank Beinhold, GWA-Sprecher Printproduktion. Topics sind auch: wie lautet die Antwort der Printproduktion auf die zunehmende Globalisierung? „Wir belassen es nicht nur bei der Theorie, wir bieten erstmalig am Tag vor der Fachtagung Themenseminare mit Zertifikat und am Veranstaltungstag selbst einen Livetest für alle Teilnehmer an – das gab es noch nie!“, so Beinhold.
Was sich viele in der Werbung nicht klarmachen: Print bietet aufgrund der neuen technologischen Möglichkeiten vielfältig erweiterbare Wertschöpfungsmöglichkeiten, die aber de facto weitgehend noch brachliegen. „Wer das Wissen um klassische Produktionsregeln und moderne Produktionsmöglichkeiten richtig einsetzt, gewinnt. Denn es gilt, Zeit und Aufwand zu minimieren und den Kommunikationserfolg durch Print signifikant zu steigern“, ergänzt Andreas Weber, Mitglied im GWA Arbeitskreis Printproduktion. Es mache sich fatalerweise der Gedanke breit, die Kosten pro Druckseite zu drücken, statt Print als Premium-Medium zu etablieren, das für seinen Auftraggeber nicht ein Kosten verursachendes Übel, sondern ein sinnvolles Investment mit hohem Return darstellt.
Über 15 Milliarden Euro werden in Deutschland pro Jahr für die Herstellung von Print ausgegeben. Marktanalysten haben aber längst herausgefunden, dass dieser Betrag um das bis zu sechsfache übertroffen wird, wenn man die Kosten für Konzeption, Datenaufbereitung, Lagerung und Distribution von Druckerzeugnissen hinzu rechnet. „Wir wissen, dass im Gesamtprozess der Printherstellung Einsparungspotenziale von bis zu 25 Prozent stecken, wenn man das Produktionsmanagement besser in den Griff bekommt“, so Weber weiter. Bezogen auf ein Gesamtvolumen von rund 90 Milliarden Euro (!) ergibt sich hier ein gewaltiger Betrag. Zählt man nun die Wirkung von Print auf die Produktvermarktung hinzu sowie die notwendigen Image- und Markenbildungsfaktoren, wird Printproduktion zur wichtigsten Disziplin im Kommunikationsmix.
„Die Regeln der Printproduktion in seiner vollen Dimension zu erkennen und besser als bisher in die Planung von Kommunikationskampagnen einzubeziehen, bildet für Agenturen und ihre Produktionsdienstleistungspartner eine zentrale Herausforderung, um wirtschaftlichen Erfolg zu generieren. Der Bodensatz der Printqualität ist häufig erreicht, jetzt zählen clevere Prozessoptimierungen“, führt GWA-Sprecher Beinhold aus. Neben dem fachlichen Know-how-Transfer durch die GWA-Fachtagung Produktion nimmt darum der GWA-Production Award eine wichtige Rolle ein. Diese Botschaft wird bei den wichtigen nationalen und internationalen Marken und Agenturen erkannt und geschätzt. „In diesem Jahr waren die Einreichungen noch hochwertiger als im letzten Jahr“, erläutert Weber, der auch Mitglied in der Vor- und Hauptjury des GWA Production Award ist. 27 Finalisten wurden ermittelt, um daraus die Award-Gewinner zu küren.
Zum Erfolg trug übrigens auch maßgeblich die Publikation in VALUE bei: Der umfangreiche Nachbericht zum 1. GWA Produktion Award wurde nicht nur im Magazin publiziert. Mit Unterstützung von Hewlett-Packard – neben Adobe Systems und Heidelberger Druckmaschinen Hauptsponsor des Award – wurde ein personalisierter Sonderdruck an die GWA-Mitgliedsagenturen sowie wichtige Opinionleader in der Branche verschickt. Die Wechselwirkung von GWA-Production Award und GWA-Fachtagung Produktion erweist sich als sinnvoll: „Mit dem Award dokumentieren wir, wie hoch die Messlatte in der Printproduktion hängen kann. Über die Fachtagung vermitteln wir alles Wissenswerte, um selbst auf der Siegertreppe stehen zu können“, fasst Beinhold die Synergien zusammen.
Weitere Informationen und
Anmeldung zur 20. GWA-Fachtagung Print:
http://www.gwa.de
Der GWA Event im Überblick:
Das diesjährige GWA-Fachtagungsprogramm steht unter dem Hauptthema „Potenziale nutzen“. Höhepunkte des Programms werden sein:
* Globalisierung der Printproduktion im Alltagstest – praktische Erfahrungsberichte
Preview auf Konzepte rund um neue Produktionstandards (mit Livetest im Heidelberg Print-Vorführzentrum)
* Innovative Praxisbeispiele und hochkarätigen Fachvorträge rund um die Printproduktion, XML und Digitaldruck (in der Print Media Academy)
* Preisverleihung des 2. GWA-Production Award (Festabend im Heidelberger Schloss)