Trendumfrage | Kontorverse Diskussion.



Unsere Trendumfragen sorgen reichlich für Gesprächsstoff. Das freut uns
sehr. Merken wir doch auch auf diesem Weg, dass das große Interesse an
dem Thema Kommunikationswert ungebrochen ist.

Gerade hat uns vom PR Report eine Anfrage erreicht, die wir Ihnen
inklusive unserer Beantwortung nicht vorenthalten möchten. Anfrage und
Beantwortung eignen sich nämlich hervorragend, um unser Verständnis von
der Trendumfrage darzulegen.

--

Liebe Kollegen von der wertvollen Kommunikation,

ich finde ihre Umfrage zum Thema "Wie messe ich Kommunikationserfolg"
im Ansatz klasse. Aber leider nur im Ansatz. Denn als ich auf die
Umfrage klickte erschienen Antwort-Optionen wie "Meine Oma findet es
klasse". Durchaus hätten wir Umfragewerte zum o.g. Thema
veröffentlicht. Aber leider disqualifizieren sie sich schon im
vornherein durch solche Formulierungen. Bei allem Verständnis für Humor
Anders herum: Welchen Zweck sollen Ihre Umfragen erfüllen?

Schade - trotzdem viele Grüße
Peer Brockhöfer
Redakteur PR Report

--

ANTWORT:

Lieber Herr Brockhoefer,

besten Dank für Ihre Mail mit dem kritischen Hinweis betreffend unsere
kleine Trend-Umfrage. Gerne werde ich Ihre Frage nach dem Zweck unserer
Umfragen beantworten.

Wie Sie dem Hinweis unter den Fragestellungen im Umfrage-Pop-up-Fenster
entnehmen können, ist es "nicht das Ziel, mit dieser Umfrage
statistisch valide Marktforschungsergebnisse zu produzieren". Es geht
hier lediglich um eine ad-hoc-Bestandsaufnahme zu aktuellen Themen des
Marken- und Kommunikationsmanagement.

Die Antwortvorgaben spiegeln mögliche Reaktionen der antizipierten
Umfrageteilnehmer auf die jeweilige Frage wider, erheben keinen
Anspruch auf Vollständigkeit und sind in ihrer Tonalität teilweise
bewusst umgangssprachlich formuliert. Sie distanzieren sich also
gezielt von der üblichen Marketingterminologie, sind aber inhaltlich
stets hoch relevant und bringen mit der gewählten Sprache sehr ehrlich
und lebensnah die tatsächlichen Verhältnisse auf den Punkt. (Wenn ich
Sie richtig verstanden habe, ist es dieser Punkt, der sie stört und den
Sie als "Firlefanz" bezeichnen.)

Übrigens, hatten Sie schon einmal die Gelegenheit, einen
mittelständischen Betrieb in puncto seiner externen Kommunikation und
deren Erfolgskontrolle zu beraten? Womöglich noch einen inhaber-,
besser noch: familiengeführten Mittelständler? Ob Sie es glauben oder
nicht: Das Familienoberhaupt hat da das Sagen und bestimmt, was
erfolgreich ist und was nicht - und das ist eben häufig "die Oma".

In diesem Sinne und ohne viel Firlefanz,
herzliche Grüße aus Frankfurt am Main
Jörg Tropp

E-Mail   
Vorname   
Nachname   
Firma   
Branche
Position/Abteilung   
Straße   
PLZ   
Ort   
Telefon   
Website